Faller Packaging steigert 2018 seinen Umsatz auf Rekordniveau und investiert kräftig in neue Technologien

Februar 2019, Waldkirch. Der Verpackungs-Hersteller Faller Packaging blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Waldkirch bei Freiburg konnte seinen Umsatz auf ein neues Rekordhoch steigern. Mit erheblichen Investitionen in zusätzliche Produktionskapazitäten sowie Automatisierung und Digitalisierung hat Faller auch die Weichen für weiteres Wachstum und eine stabile Zukunft gestellt.

Faller Packaging zählt zu den führenden Herstellern für Pharmaverpackungen im europäischen Markt. Diese Position konnten die Waldkircher auch im vergangenen Jahr weiter festigen: Der Umsatz der Unternehmensgruppe stieg um mehr als sieben Prozent – und war mit knapp 132 Millionen Euro so hoch wie nie zuvor. „Etwa drei Viertel davon haben wir in Deutschland, der Schweiz und Österreich erzielt“, berichtet Dr. Daniel Keesman, geschäftsführender Gesellschafter der Faller-Gruppe. „Doch auch in Frankreich, Nordeuropa und anderen internationalen Märkten sind wir immer besser vertreten.“

Internationalisierung zahlt sich aus
Dazu tragen besonders die ausländischen Tochtergesellschaften von August Faller bei. Neben den deutschen Produktionsstandorten in Waldkirch, Binzen und Schopfheim besitzt das Unternehmen mittlerweile Niederlassungen in Dänemark und Polen, die sich prächtig entwickeln. In Großbeeren bei Berlin hat Faller zudem 2018 ein Joint Venture mit dem kanadischen Verpackungshersteller Bellwyck ins Leben gerufen. Dieses bietet Verpackungsdienstleistungen für pharmazeutische Produkte und Logistikdienstleistungen für klinische Studien an. „Unsere Internationalisierungsstrategie, die wir seit einigen Jahren verfolgen, zahlt sich immer mehr aus“, betont Keesman. „Für 2019 rechnen wir damit, dass wir unseren Umsatz um weitere sieben Prozent steigern werden.“

Um dies erreichen zu können, entwickelt sich August Faller stetig weiter und investiert 16,9 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr in den Ausbau seiner Prozesse und Technologien – das entspricht einer Investitionsquote von 12,8 Prozent. „Ein Großteil davon ist in die Anschaffung einer neuen Druckmaschine an unserem Stammsitz in Waldkirch geflossen“, erläutert Keesman. „Damit haben wir unsere Produktionskapazitäten und unser Produktportfolio für das FaltschachtelWerk in Waldkirch deutlich erweitert.“ Darüber hinaus investiert Faller kontinuierlich in die Automatisierung und Digitalisierung seiner Arbeitsabläufe, um auch in Zukunft für den internationalen Wettbewerb gerüstet zu sein.

Neue Tochtergesellschaft für Klein- und Kleinstserien
Ein Trend in der Verpackungsbranche ist die steigende Nachfrage nach immer kleineren Auflagen und kurzen Vorlaufzeiten – bis hin zu individuellen Einzelstücken. Um seine Kunden aus der Pharmaindustrie und aus anderen Branchen künftig noch besser zu unterstützen, geht Faller neue Wege: Das Unternehmen hat mit der PackEx GmbH eine Tochtergesellschaft im rheinland-pfälzischen Worms gegründet, die auf die Produktion von Faltschachteln in Klein- und Kleinstmengen spezialisiert ist. Das Besondere daran: Kunden können die gewünschten Produkte jederzeit online bestellen und profitieren von kurzen Lieferzeiten und geringeren Kosten. „Möglich machen dies ein weitgehend digitales Geschäftsmodell und moderne Produktionstechnologien“, erklärt Nikolaus Reichenbach, Geschäftsführer von PackEx. Kunden können das Angebot von PackEx sowohl direkt als auch wie gewohnt über Faller in Anspruch nehmen.

Mit all diesen Veränderungen sieht der Verpackungs-Spezialist sich für die kommenden Jahre sehr gut aufgestellt. Ein wichtiges Signal, gerade auch für die mehr als 1.300 Angestellten der Faller-Gruppe. „Als mittelständisches Unternehmen mit langjähriger Tradition liegen unsunsere Mitarbeiter natürlich besonders am Herzen“, betont Dr. Michael Faller, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter. „Die Investitionen in unsere Standorte dienen deshalb auch dazu, Arbeitsplätze zu sichern, neue zu schaffen oder ergonomischer und angenehmer zu gestalten.“ Gerade an seinem Hauptsitz in Waldkirch zählt Faller mit über 550 Beschäftigten zu den wichtigsten Arbeitgebern. „Erst vor kurzem haben wir mit mehreren Kollegen ihr Firmenjubiläum gefeiert – manche von ihnen sind sogar schon seit mehr als 40 Jahren bei uns“, erzählt Faller. „Mit einem so tollen und engagierten Team sind wir auch für die weitere Zukunft unseres Unternehmens rundum optimistisch eingestellt."

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Die Weichen auf weiteres Wachstum gestellt
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